TMC 2018-19 Progamm (pdf)


Montag, 19.11.2018

Preisstrategien von Bergbahnen – es ändert sich etwas!

 

Markus Meili, Geschäftsführer, CEO, Engadin St. Moritz Mountains AG, St. Moritz, Schweiz
Urs Zurbriggen, COO & stv. CEO, Saastal Bergbahnen AG, Saas-Fee, Schweiz

 

Die Preissetzung von Bergbahnen ist eine der komplexesten Aufgaben von Unternehmen in dieser Branche, regional und international. Seit einiger Zeit werden neue, zeit- und benutzergerechte Preismodelle diskutiert, jedoch folgen die meisten Unternehmen nach wie vor Preismodellen, wie sie schon seit Jahrzehnten in der Branche üblich sind. Strategische Preissetzungsmodelle, wie zum Beispiel das „dynamic pricing“, bieten zusätzliche Spielräume für Auslastungssteuerung und Ertragsoptimierung. Zwei Manager von Skigebieten, die neue Preismodelle implementieren, geben Auskunft über die Vor- und Nachteile solcher Preisstrategien.

 

 


Montag, 10.12.2018

Wohin zieht es die Gäste der Zukunft im Winter – geraten die Alpen ins Hintertreffen?

 

Thomas Bausch, Professor für Destinationsmanagement, Regionalentwicklung und Tourismuspolitik, Hochschule München, Deutschland

 

Gute Buchungszahlen und ein stabiles bis steigendes Preisniveau in der Wintersaison in Südtirol erwecken den Eindruck, als ob der Winterurlaubsmarkt eine Konstante wäre. Doch in den letzten 20 Jahre fanden große Umwälzungen statt. Im deutschen Reisemarkt boomen die Fernreisen, während die Alpen stetig Marktanteile abgeben. Welche Faktoren diese Marktveränderungen beeinflussen und welche Herausforderungen sich hierdurch für die alpinen Destinationen heute und in Zukunft ergeben, wird anhand von Ergebnissen einer aktuellen Studie aus dem Südtiroler Kernmarkt Deutschland diskutiert.

 

 


Montag, 14.01.2019

Wettbewerb um Skifahrer – Entwicklungen im Alpenraum und international

 

Richard Adam, Geschäftsführender Gesellschafter (Founder/Chief Executive OPTIMIST), Trend Transfer Ltd. & Co KG, München, Deutschland
Hannes Parth, Vorstand, Silvrettaseilbahn AG, Ischgl, Österreich

 

Skifahren ist nach wie vor die klassische Wintersportaktivität in den Alpen. Doch der Wettbewerb nimmt weiter zu, sei es über neue Aktivitätsangebote auf und abseits der Pisten und Berge in den Alpen, oder auf Pisten und Bergen außerhalb des europäischen Alpenraums. Wie sich Unternehmen und Regionen im Alpenraum einerseits und in Asien andererseits positionieren, um in Zukunft im Wettbewerb um Wintersporttouristen wettbewerbsfähig zu sein, wird mit zwei Experten diskutiert.

 

 


Montag, 04.03.2019

Sporttourismus und Lebensraum alpine Region

 

Christian Schnöller, Geschäftsführer AREA 47, Ötztal-Bahnhof, Österreich
Martin Schnitzer, Senior Scientist, Institut für Sportwissenschaft, Universität Innsbruck, Österreich

 

Urlaub mit Erleben, Abenteuer, Selbstbestätigung und dem Außergewöhnlichen zu verbinden, liegt im Trend. Weltweit liegt das Wachstum für diese Formen des Tourismus über den durchschnittlichen Wachstumsraten und die Innovationskraft wird ständig auf die Probe gestellt. Auf Basis von mehreren Beispielen aus dem Sport- und Erlebnistourismus wird der Spannungsbogen zwischen neuen Produkten im Tourismus und dem möglichen Nutzen für die lokale Bevölkerung dargestellt.

 


Montag, 08.04.2019

Gesucht: Kommunikation für Destination. Gefunden: Zielgerechte Ansätze, Ideen, Tipps

 

Isolde von Mersi, Chefredakteurin, media von mersi, Österreich

 

Kommunikation ist eines der wichtigsten Kundengewinnungs- und Kundenbindungsinstrumente im Tourismus. In den letzten Jahren hat sich die Bedeutung und Zahl der Kommunikationskanäle vervielfacht, traditionelle Medien sind durch digitale Medien ergänzt, aber auch verdrängt worden. Kommunikation lebt jedoch vor allem von ihren Inhalten, deren Glaubwürdigkeit und Nachvollziehbarkeit. Mit welchen Inhalten, in welcher Form und über welche Kanäle Betriebe und Destinationen qualitativ hochwertig kommunizieren können, steht im Mittelpunkt der Veranstaltung mit einer Tourismuskommunikationsexpertin.

 

 


Montag, 06.05.2019

Wird Tourismus Bio?

 

Reinhard Verdorfer, Geschäftsführer, Bioland Verband Südtirol, Terlan
Michael Oberhollenzer, Biobauer, Moserhof, Ahrntal
Stefan Hütter, Biohotel Theiners Garten, Gargazon

 

Landwirtschaft und Tourismus werden in Südtirol als natürliche Partner angesehen. In den letzten Jahren setzten einzelne Hotels und Restaurants verstärkt auf Bioprodukte, auch aus regionaler Produktion. Es scheint, dass Bio im Südtiroler Tourismus angekommen ist. Wie entwickelt sich die Zusammenarbeit zwischen landwirtschaftlichen und touristischen Betrieben, welche Auswirkungen hat dies, wie wird die Zusammenarbeit organisiert und welche Chancen ergeben sich daraus in der Zukunft für die bäuerlichen und touristischen Betriebe in Südtirol?